Re: 73er Mach 1 - Projekt Redemption
Verfasst: Di 21. Jul 2026, 11:23
Um schonmal das Ende vorweg zu nehmen, der Lachs löppt. Aktuell warte ich noch auf das Datenblatt und dann geht’s zur HU und Zulassung.
Den Motorblock habe ich 0.020” Bohren und Hohnen lassen sowie beide Kopfflächen Planen lassen. Dazu die Kurbelwelle 0.020” schleifen und die Hauptlagergasse spindeln lassen. Das erste Untermaß 0.010” ging an der KW nicht, da waren noch Riefen vom Lagerschaden sichtbar. Das tat natürlich etwas weh, aber mit dem durchgedrehten Hauptlager war nicht mehr viel zu holen. Das Spindeln der Hauptlagergasse habe ich gleich genutzt auf ARP-Hauptlagerbolzen zu wechseln. Die Pleuel wurden ebenfalls gemacht, zusätzlich habe ich diese für Floating Pins buchsen lassen. Das hatte zusätzlich den Vorteil, dass ich die Höhe vom Kolben, Block und Pleuel abstimmen konnte. Die Flattop-Kolben waren eher günstig und hatten eine verringerte Kompressionshöhe, am Ende war das ein Kosten und Lieferzeit Kompromiss. Den Block habe ich möglichst wenig Planen lassen und die Differenz habe ich durch ein “Verlängern” der Pleuelstangen und durch eine dünne Kopfdichtung kompensiert. Die Kolben stehen jetzt am Ende minimal im Block, dafür fahre ich eine 0.027” MLS Kopfdichtung. In Summe ergibt sich so eine dünne Quetschkante und eine Kompression laut Rechner von 10.5:1. Eigentlich hatte ich minimal weniger Kompression geplant, dann war aber die dickere 0.030” MLS-Dichtung nicht lieferbar.
Die originalen 2V-Köpfe waren wirtschaftlich eher nicht zu retten. Das Angebote mit Sitzen, Führungen und Ventilen hat den Preis neuer Aluköpfe überstiegen. Statt etwas gutes Gebrauchten zu kaufen bin ich mit diesem inneren Restfertigungslimbo dann bei CHI 2V Köpfen aus Australien gelandet, 67cc Closed Chamber Brennkammer, 190cc Durchfluss und für die Tellerstößel Nockenwelle bestückt. Leider hat die Lieferung noch Monate länger gedauert als versprochen, daher hat sich das Projekt so ewig gezogen.
In Summe habe ich damit folgendes Motorsetup verbaut:
Rumpfmotor:
351C Block 0.020” Übermaß
Sealed Power CP555 Flat Top Kolben
Full Floating Kurbeltrieb
Sealed Power Trimteal ¾ Grove Hauptlagerschalen
Clevite Trimetal Pleuellagerschalen
ARP Main-Studs
Engine Pro SFI Balancer
TMeyer einteiler Simmerring hinten
Köpfe:
CHI 2V Köpfe 67cc
Cometics MLS 0.027” Kopfdichtung
ARP Kopfschrauben
CompCams Magnum Roller Rocker
Manley Guideplates
Nockentrieb:
Melling Hydrostößel
Meling MTF2 Nockenwelle
Edelbrock Double Roller Steuerkette
Ansaugung:
Edelbrock AirGap Ansaugbrücke
Edelbrock 1906 650cfm Vergaser
RAM AIR Luftfiltergehäuse
Zündung
Pertronix III in Repro Verteiler
Pertronix Flamethrower II Zündspule
Autolite Zündkerzen 0.44” Gap
Abgasanlage 2x 2” mit OE Guskrümmern
Kühlung:
Kühler Alu Rockauto
TuffStuff Wasserpumpe
TMeyer Thermostat
Den Motorblock habe ich 0.020” Bohren und Hohnen lassen sowie beide Kopfflächen Planen lassen. Dazu die Kurbelwelle 0.020” schleifen und die Hauptlagergasse spindeln lassen. Das erste Untermaß 0.010” ging an der KW nicht, da waren noch Riefen vom Lagerschaden sichtbar. Das tat natürlich etwas weh, aber mit dem durchgedrehten Hauptlager war nicht mehr viel zu holen. Das Spindeln der Hauptlagergasse habe ich gleich genutzt auf ARP-Hauptlagerbolzen zu wechseln. Die Pleuel wurden ebenfalls gemacht, zusätzlich habe ich diese für Floating Pins buchsen lassen. Das hatte zusätzlich den Vorteil, dass ich die Höhe vom Kolben, Block und Pleuel abstimmen konnte. Die Flattop-Kolben waren eher günstig und hatten eine verringerte Kompressionshöhe, am Ende war das ein Kosten und Lieferzeit Kompromiss. Den Block habe ich möglichst wenig Planen lassen und die Differenz habe ich durch ein “Verlängern” der Pleuelstangen und durch eine dünne Kopfdichtung kompensiert. Die Kolben stehen jetzt am Ende minimal im Block, dafür fahre ich eine 0.027” MLS Kopfdichtung. In Summe ergibt sich so eine dünne Quetschkante und eine Kompression laut Rechner von 10.5:1. Eigentlich hatte ich minimal weniger Kompression geplant, dann war aber die dickere 0.030” MLS-Dichtung nicht lieferbar.
Die originalen 2V-Köpfe waren wirtschaftlich eher nicht zu retten. Das Angebote mit Sitzen, Führungen und Ventilen hat den Preis neuer Aluköpfe überstiegen. Statt etwas gutes Gebrauchten zu kaufen bin ich mit diesem inneren Restfertigungslimbo dann bei CHI 2V Köpfen aus Australien gelandet, 67cc Closed Chamber Brennkammer, 190cc Durchfluss und für die Tellerstößel Nockenwelle bestückt. Leider hat die Lieferung noch Monate länger gedauert als versprochen, daher hat sich das Projekt so ewig gezogen.
In Summe habe ich damit folgendes Motorsetup verbaut:
Rumpfmotor:
351C Block 0.020” Übermaß
Sealed Power CP555 Flat Top Kolben
Full Floating Kurbeltrieb
Sealed Power Trimteal ¾ Grove Hauptlagerschalen
Clevite Trimetal Pleuellagerschalen
ARP Main-Studs
Engine Pro SFI Balancer
TMeyer einteiler Simmerring hinten
Köpfe:
CHI 2V Köpfe 67cc
Cometics MLS 0.027” Kopfdichtung
ARP Kopfschrauben
CompCams Magnum Roller Rocker
Manley Guideplates
Nockentrieb:
Melling Hydrostößel
Meling MTF2 Nockenwelle
Edelbrock Double Roller Steuerkette
Ansaugung:
Edelbrock AirGap Ansaugbrücke
Edelbrock 1906 650cfm Vergaser
RAM AIR Luftfiltergehäuse
Zündung
Pertronix III in Repro Verteiler
Pertronix Flamethrower II Zündspule
Autolite Zündkerzen 0.44” Gap
Abgasanlage 2x 2” mit OE Guskrümmern
Kühlung:
Kühler Alu Rockauto
TuffStuff Wasserpumpe
TMeyer Thermostat