Re: Differenzial überholen - wer kann das?
Verfasst: Mi 6. Jun 2012, 19:04
Hallo Sky,
hast Du das Diff schon aus dem Achsgehäuse bekommen?
Ich habe mein 8" Differential erst kürzlich selbst überholt und stand vor dem selben Problem.
Gelöst habe ich es mit einer Gasflamme (billiger Gasbrenner aus dem Baumarkt), mit der ich den relevanten Bereich
vorsichtig und möglichst gleichmäßig erhitzt habe. Ich meine den Bereich vom Differentialträger, unter dem die Dichtung zum Achsgehäuse sitzt.
Das Teil ist sehr massiv und wenn man es nicht extrem übertreibt, verzieht sich da auch nichts.
Der Effekt: Der Differentialträger dehnt sich stärker als das Gehäuse und die alte Dichtung hält die Scherkräfte nicht aus.
Mit einer dünnen Spachtel konnte ich schließlich dazwischen und beide Teile von einander lösen.
Lincolnolli macht das übrigens bei hartnäckigen Patienten auch so, hab ich im Gespräch später erfahren.
An dieser Stelle einen schönen Gruß nach Norddeutschland !
Dann kam das Grauen zum Vorschein: Eine glibbrige, schwarze, stinkende, na sagen wir "Masse", die so gar nichts mehr mit Öl zu tun hat.
Alle nicht beweglichen Teile waren mit einer 3mm starken, festen Schlammschicht überzogen und das Innenleben des Diffs war dadurch einer
Mangelschmierung ausgesetzt. Ersatz gabs bei Olli.
Mein Achsgehäuse und die Bremsankerplatten habe ich Sandstahlen, Zinkgrundieren und Pulverbeschichten lassen - kann ich jedem nur empfehlen!
Kostenpunkt: etwa 150 - 200 Euro.
Grüße Martin
hast Du das Diff schon aus dem Achsgehäuse bekommen?
Ich habe mein 8" Differential erst kürzlich selbst überholt und stand vor dem selben Problem.
Gelöst habe ich es mit einer Gasflamme (billiger Gasbrenner aus dem Baumarkt), mit der ich den relevanten Bereich
vorsichtig und möglichst gleichmäßig erhitzt habe. Ich meine den Bereich vom Differentialträger, unter dem die Dichtung zum Achsgehäuse sitzt.
Das Teil ist sehr massiv und wenn man es nicht extrem übertreibt, verzieht sich da auch nichts.
Der Effekt: Der Differentialträger dehnt sich stärker als das Gehäuse und die alte Dichtung hält die Scherkräfte nicht aus.
Mit einer dünnen Spachtel konnte ich schließlich dazwischen und beide Teile von einander lösen.
Lincolnolli macht das übrigens bei hartnäckigen Patienten auch so, hab ich im Gespräch später erfahren.
An dieser Stelle einen schönen Gruß nach Norddeutschland !
Dann kam das Grauen zum Vorschein: Eine glibbrige, schwarze, stinkende, na sagen wir "Masse", die so gar nichts mehr mit Öl zu tun hat.
Alle nicht beweglichen Teile waren mit einer 3mm starken, festen Schlammschicht überzogen und das Innenleben des Diffs war dadurch einer
Mangelschmierung ausgesetzt. Ersatz gabs bei Olli.
Mein Achsgehäuse und die Bremsankerplatten habe ich Sandstahlen, Zinkgrundieren und Pulverbeschichten lassen - kann ich jedem nur empfehlen!
Kostenpunkt: etwa 150 - 200 Euro.
Grüße Martin