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Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mo 1. Jun 2015, 18:16
von phudecek
Hi,
hab 225 ohne Servo und 4 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag (GT). Fährt sich super, lenken geht easy mit einer Hand, beim rangieren bracht man beide. Wenn man im Stand lenkt geht das Lenkgetriebe bald eh den Bach runter. Solltest also immer etwas rollen wenn du am Lenkrad drehst
Die ganzen .... die im Stand von Anschlag zu ANschlag kurbeln sollten dann lieber bei ihrem tiefergelegtem Audi mit getöhnten Scheiben und blauem Qualm ausm Doppelrohr bleiben.
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mo 1. Jun 2015, 19:27
von Schraubaer
Nö! Wenn, dann 'ne Borgeson-Servo rein und grinsen!
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mo 1. Jun 2015, 21:54
von 68GT500
Zahnstangenlenkung ???
Nein, absolut nicht mit einem H-Kennzeichen kompatibel.
Außerdem sind die meisten Systeme da draußen aus irgendeiner Bastelbude gekommen, die noch nie was von Lenkgeometrie gehört haben.
Sehr gut funktioniert beim 65/66er das Borgeson Nachrüst-Servolenkgetriebe, vor allem in Verbindung mit dem vom Shelby bekannten Quick Steer kit.
Hier muss allerdings eine andere Pumpe angepasst werden, z.B. eine von ZF...
Sieht dann alles andere als original aus.
mfg
Michael
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mo 1. Jun 2015, 21:57
von badboy289
Kann sein das ich auch nie eine perfekte Servo gefahren bin aber ich hasse Servo im Mustang und allen anderen Amis. Das lenkt sich wie ein Gummiboot
Ich hatte das direkte Getriebe ohne Servo mit 205er Gummis.
War beim fahren super direkt und leicht genug im Stand mit einer Hand aber schwer zulenken.
Aber genau so will ich das haben, eben jede Rille in der Straße fühlen und kämpfen müssen
Jeder hat halt andere Vorstellungen.
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mo 1. Jun 2015, 22:00
von stang67
68GT500 hat geschrieben:Hallo zusammen,
grundsätzlich ist hier erst mal ein Realitätscheck angebracht.
Einen K-Code als "fast Alltagsauto" macht NULL Sinn.
Ein K-Code ist ein ganz anderes Auto wie ein C- oder A-Code. Es wurden nur ca. 2% der Mustangs mit dem Motor ausgestattet. Und das hatte auch gute Gründe...
Schon die fehlende Servolenkung (war nicht mal als Option verfügbar, weil die hohen Drehzahlen die Servopumpe überfordern) ist genug Grund davon Abstand zu nehmen. Andere Details, wie manueller Choke (ihr wisst noch wie das geht?), kurze Achsübersetzung und hoher Verbrauch (auch wegen der fehlenden Unterdruck Verstellung im Verteiler) sind genug Gründe eher nach einen C-oder A-Code Ausschau zu halten.
Der K-Code selbst, fährt sich eher wie ein europäischer Motor, etwas schwächlich unten herum, aber ordentlich Feuer ab 3000 und ein 2. Wind, wenn die meisten US-V8 schon am Ende angelangt sind. Ja, er dreht locker 7000. Und ja, er braucht auch diese hohen Drehzahlen.
In Verbindung mit dem Close ratio 4 Gang Schalter macht das sehr sportliche Fahren richtig Laune, aber fürs entspannte Cruisen ist der erste Gang viel zu lang (die Fahrerei im Stadtverkehr deshalb eher eine Tortur) und die Gangsprünge zum 2., 3., und 4. viel zu klein.
Die Kombination von K-Code und C4 Automaten kann man nur als Krücke bezeichnen - zu wenig Drehmoment unten herum.
Zu den Teilen:
Der K-Code ist der Top Mustang , und in so einem besonderen Auto irgendwelche Repros zu verbauen ist absoluter Frevel!
Viele der benötigten originalen Teile sind nur schwer und mit hohen Kosten zu beziehen.
Alleine die Benzinpumpe, die für die anderen Motoren bei Rock Auto für $25,- zu haben ist, gibt es nicht, sondern muss restauriert werden. Das kostet ca. $350 und und es dauert mindestens 6 Monate bis die wieder da ist. Ähnliches gilt für alle anderen besonderen K-Code Teile ebenso. Vergaser wurde ja schon angesprochen.
Grundsätzlich musst Du auf die Katalogpreise (in der Regel alles Repros) nur eine Null anhängen, dann hast Du den Preis eines NOS Teils.
Zum Schluss:
Diese Dinge schreibe ich nicht, weil ich sie irgendwo gelesen habe, sondern weil ich so ein Teil besitze: Einen von 3 bekannten 1966er T5 GT K-Codes Convertibles.
Ich fahre aber viel lieber mit meinem 65er GT Cabrio - es fährt sich viel angenehmer, geht besser und wenn ich was kaputt mache lässt es sich mit viel weniger Aufwand und Kosten wieder reparieren.
mfg
Michael
Das perfekte Mustang Cabrio der 65 er GT von Brunsi
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mi 3. Jun 2015, 18:05
von plumcrazy
Hi,
ich komme ja aus der Moparecke.
Dort sind sicher ein paar Dinge anders, dennoch viele Sachverhalte ähnlich.
Ich fahre im SOMMERalltagsbetrieb einen Plymouth GTX, ori 440+6, V-code, einer von 328 gebauten.
Eine Rarität, welcher ursprünglich als Drag Strip Racer ab Werk gedacht war.
Der Wagen ist patiniert, schon vielfach geschweisst und vom Zustand her eher eine "4+". Von daher kann er bedenkenlos auf dem Aldiparkplatz stehen bzw vor der Haustür ohne Garage auf seinem Stellplatz.
Eine Servolenkung empfinde ich eher störend und komme gut ohne zurecht.
Als "hardcore" Originalo fahre ich auch nur entsprechende Goodyear Polyglas-Reifen (Diagonal-Reifen), unabhängig von Ihren schlechten Fahreigenschaften sowie Trommelbremsen etcetc. Vorrausschauendes Fahren ist erforderlich.
Bis zu dem Punkt denke ich das ein "k-code" durchaus im Alltagsbetrieb bewegt werden kann, inklusive seiner "lästigen" Nachteile.
Das kotzen bekomme ich jedoch wenn ich "Zahnstangenlenkung" lese.
Wieso ein seltenes, rares Auto kaufen um es dann zu verbasteln?
Wenn Du einen Mustang im Alltag fahren willst und Dir ein originales Fahrzeug zu schlecht/schwammig fährt dann verbastel bitte kein seltenes Auto.
Dafür kannst Du Dir einen umgebauten Sechsbeiner kaufen, Strokermotor installieren, Scheibenbremsen rundherum dran tackern und eine Zahnstangenlenkung installieren.
Modifizieren und technisch verbessern ist gut, aber nicht an seltenen Fahrzeugen.
Gruß
Carsten
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mi 3. Jun 2015, 18:06
von plumcrazy
doppelt
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mi 3. Jun 2015, 20:34
von Mazer
Also sorry, aber das sehe ich völlig anders!
Auch ein Mustang braucht Modifikationen und wirklich cool zu sein.
Zuerst kommen diese Felgen runten. Sorry, unter 19 Zoll geht gar nichts. Chrom muss, Strass kann. Dann natürlich noch ein echter Rennsportauspuff. Nicht son Micky Maus Zeug, sonder nen Richtiger! So einer von ATU. Getönte Scheiben versteht sich von selber. Und last but not least: Ein richtiges Hifi System. Ich plane mir extra Kopfstützen einzubauen, damit ich TFT hinten reinnageln kann.
Da ich mir den ganzen Sprit gar nicht leisten kann, kommt natürlich noch ne Gasanalge rein!
Nein, ich würde mir natürlich keine Zahnstangenlenkung einbauen! Ich finde es schon schlimm, dass der Wagen entgegen seiner Originalfarbe in Rot lackiert wurde.
Meine Frage nach der Zahnstangenlenkung kam nur auf, da ein Fastback bei dem gleichen Händler wohl eine Zahnstangenlenkung verbaut hat. Da man beim Gebrauchtwagenkauf - und insbesondere beim Oldi Kauf mit einem begrenzen Budget - nicht immer die Wahl hat, habe ich hier kurz gefragt. Interessant finde ich diesen Wagen nämlich auch.
Greetz
Matthias
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Mi 3. Jun 2015, 20:58
von Mazer
Wobei ich zugeben muss, dass ich mir son Retro Radio einbauen würde und nen Fetisch für White Letter Tires habe.
Re: Auf der lange Suche! Risiko K-Code
Verfasst: Sa 6. Jun 2015, 12:07
von stangman64
playloud308 hat geschrieben:Ein recht seltenes K-Code Fahrzeug, was kein Auto zum Cruise ist ....
Also ich bin schon diverse alte mustangs gefahren und mein letztes gefahrenes war ein hipo. Das Auto fuhr sich völlig entspannt und auch mit 50km/h war da kein ruckeln zu verspüren. Meiner Ansicht nach liegt das meistens an einer sauberen Einstellung der Komponenten. Übrigens das Teil geht beim tritt auf das Gaspedal wirklich wie die sau!
LG
Steph