Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

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DrWhoMustang66
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Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von DrWhoMustang66 »

Mir war mal wieder langweilig ;-)

ich hab mir aus den USA einen Carb Cheater kommen lassen und da es dazu in deutschen Foren praktisch nichts gibt, mache ich hier einen Testthread draus. Mit Fortschrittsmeldungen, Ausgang offen. Also kein Werbebeitrag, kann auch schiefgehen.

Kurz für alle, die das Ding nicht kennen: kleine Kiste (Steuerelektronik) mit Regelventil von Carbureted Innovations (der Entwickler ist ThunderHead289, den kennen manche von YouTube). Das Regelventil mischt in Echtzeit, je nach Lastzustand - „Falschluft“ hinzu. Damit kann es das Gemisch im Teillastbereich abmagern, ohne dass die Volllast angefasst wird. Dazu gibts eine App mit Datalogger, der Drehzahl, Unterdruck, AFR und Geschwindigkeit aufzeichnet und als CSV ausspuckt.

Das Auto: 66er Coupe, drin steckt ein frisch überholter 87er 5.0 HO. Vergaser ist ein Holley 0-80458SA (600 cfm, Vakuum-Sekundär), Edelbrock F4B Ansaugbrücke mit 1/2“ Spacer, Zündung aktuell Pertronix Ignitor 1 mit Flame Thrower, Motorcraft Zündverteiler, alles auf 12V. Eine Breitband-AFR-Anzeige mit Bosch LSU 4.9 hatte ich schon vorher verbaut. 4-Gang Top Loader und 3.0 Hinterachsübersetzung.

Beim Einbau haben mich ein paar Sachen Recherchezeit gekostet, die ich euch erspare:

Die LSU 4.9 ist genau die Sonde, die auch der Carb Cheater verwendet. Eine vorhandene Sonde kann man also weiternutzen, aber immer nur an einem Controller gleichzeitig. Und nie mit unbeheizter Sonde im Rohr fahren, das killt sie.

Drehzahlmesser kann weiterhin verwendet werden. Mit der Ignitor 1 kein Thema. Weil bei mir noch der Umbau auf die Ignitor III ansteht (Multispark), hab ich beim Hersteller nachgefragt. Antwort vom Support: läuft, die Drehzahl streut mit Multispark um etwa +/- 25 U/min. Kommt später als eigene Meldung, dann sehen wir ja ob das stimmt.

Nicht kompatibel laut Anleitung: D.U.I.-Verteiler.

Das Bypass-Ventil will einen zentralen Manifold-Anschluss direkt unterm Vergaser, kein einzelner Anschluss. Dazu habe ich den Spacer von denen mit geordert, der hat 2 Anschüsse. Strom: rot/schwarz direkt an die Batterie, gelb und grün an die Zündspule.

Für die iPhone-Fraktion noch wichtig: die iOS-App gibts im deutschen App Store nicht. Ich hab mir deshalb ein günstiges Android-Handy nur für den Carb Cheater geholt. Beim Kauf drauf achten, dass ein echtes GPS-Modul drin ist, darüber kommt nämlich die Geschwindigkeitsmessung ins Log. SIM-Karte braucht man keine, die App redet via Bluetooth mit dem Gerät. Gebrauchtgerät für kleines Geld reicht, und als fester Bordcomputer im Auto ist das eh praktischer als das eigene Handy.

Der Datalogger ist für mich übrigens bis jetzt der eigentliche Gewinn, mehr noch als das Ventil. Meine bisherige AFR-Anzeige am Armaturenbrett zeigt einen Momentwert, während man eigentlich auf die Straße schauen sollte. Der Logger zeichnet die ganze Fahrt auf und man wertet daheim in Ruhe aus. Bei meiner ersten Fahrt waren vier von fünf Messpunkten Übergänge, also Gasstöße, Schalten, Beschleunigerpumpenstöße. Bei mir kam raus: nach Gefühl hätte ich gesagt, er läuft eher fett. Die Daten sagen das Gegenteil.

Erste Baseline (Auto-Tune aus, Motor konstant bei 95 Grad, rund 3000 Messpunkte, gewertet nur Abschnitte mit stabiler Drehzahl und Geschwindigkeit):

Leerlauf 680 U/min bei 16 inHg: AFR 13.1, passt.
Cruise bei 14-15 inHg: 15.0 bis 15.8, deutlich zu mager.
Mittlere Last 5-8 inHg: 13.3 bis 14.1, ok bis leicht mager.
Volllast unter 3 inHg: 12.9, passt.

Drin sind aktuell 65er Hauptdüsen, ein 6.5 Powervalve und die orange Nocke. Volllast und Leerlauf sitzen also, aber der Cruise ist zu mager. Und genau da kann der Carb Cheater nichts helfen, der kann nur Luft dazugeben, nicht Sprit. Der Vergaser muss also erst mechanisch stimmen, bevor das Gerät überhaupt sinnvoll regeln kann.

Aus der Baseline lassen sich zwei Erklärungen ableiten, und ich teste beide getrennt, jeweils eine Änderung pro Schritt mit Kontroll-Log auf der gleichen Strecke. Prognosen nagle ich hier vorab fest, dann könnt ihr mich dran messen 8-)

Hypothese A: Die Anreicherung kommt zu spät, das Band 6.5-8.5 inHg ist mager, weil das 6.5er Power Valve dort noch zu ist. Test: Power Valve auf 8.5, sonst nichts. Prognose: genau dieses Band fällt von 14.1 auf etwa 13.3, alles oberhalb 8.5 inHg bleibt mager wie es ist, Volllast unverändert bei 12.9. Ändert sich oberhalb von 8.5 trotzdem was, stimmt mit meiner Messung was nicht, denn da kommt kein Power Valve der Welt hin.

Hypothese B: Die Grundbedüsung ist insgesamt zu mager, die ganze Fläche von 8.5 bis 15 inHg hängt zu hoch. Test: Hauptdüsen von 65 auf 66. Prognose: die gesamte Fläche sinkt um etwa 0.3, der Cruise geht auf etwa 14.8, die Volllast auf etwa 12.6.

Der Trick dabei: die beiden Änderungen wirken in fast getrennten Unterdruckbereichen. Das Power Valve kann oberhalb seiner 8.5 nichts tun, die Düse wirkt überall inklusive Volllast. Deshalb kann ich kumulativ testen, ohne zurückbauen zu müssen, und trotzdem jede Wirkung eindeutig zuordnen.

Danach erst kommt Auto-Tune dran, dann sehen wir, was das Gerät noch rausholt. Und irgendwann der Umbau auf die Ignitor III samt Test der Drehzahlerfassung.

Noch zur Ehrlichkeit: die Log-Auswertung mache ich mit KI-Unterstützung (Claude Fable 5 / ChatGPT / und die Analizer Funktion in der App), CSV rein, Statistik raus und eigener Abgleich zwischen den Ergebnissen. Die Randbedingungen und die Plausibilitätskontrolle bleiben Handarbeit, die KI lag auch mehrfach daneben, bis die Datenbasis sauber definiert war. Wer selbst AFR-Logs von einem Vergaser-302 hat, immer her mit Vergleichswerten. Und umgekehrt: meine Baseline-CSV biete ich gerne an, wer selber rechnen will (Excel, Python, KI, ganz egal), nur zu. Bin gespannt, ob jemand zu anderen Schlüssen kommt.

Teil 2 kommt nach dem Power-Valve-Tausch.
Viele Grüße
Roy
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DrWhoMustang66
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von DrWhoMustang66 »

Teil 2: Power Valve getauscht – Prognose gegen Messung

So, erster Umbau ist durch. Power Valve von 6.5 auf 8.5, und weil ich schonmal dran war, hab ich die Standgasgemischschrauben um 1/8 Umdrehung magerer gedreht. Streng genommen zwei Änderungen auf einmal, ich weiß. Hat mir diesmal nichts kaputt gemacht, weil die beiden in getrennten Bereichen wirken (Schrauben: Leerlauf und Schub, Power Valve: 6.5-8.5 inHg), aber sauberer wäre einzeln gewesen ;)

Gefahren bin ich die gleiche Strecke wie bei der Baseline.

Meine Prognose aus Teil 1 war: das Band 6.5-8.5 inHg geht von 14.1 auf etwa 13.3 runter, alles oberhalb bleibt wie es ist, Volllast unverändert.

Gemessen:

6.5-8.5 inHg bei 1200-1600 U/min: von 14.8 auf 13.9
6.5-8.5 inHg bei 1600-2000 U/min: von 15.1 auf 13.65
knapp drunter (5-6.5 inHg): von 15.9 auf 14.45
Volllast: 12.4, unverändert
Leerlauf: von 13.1 auf 13.8, dabei deutlich ruhigerer Lauf bei 600 (festgenagelt :lol: )

Prognose war minus 0.8, geworden sind es minus 0.9 bis minus 1.45. Passt also, der Effekt ist sogar etwas kräftiger. Der Bonus knapp unterhalb von 6.5 ist logisch, wenn man drüber nachdenkt: da war das alte Ventil gerade erst am Aufmachen, das 8.5er steht dort schon voll offen. Und oberhalb von 8.5 inHg hat sich nichts getan, alle Kontrollzellen innerhalb von plus/minus 0.2. Das Power Valve kann da auch nichts tun, genau das war ja das Kontrollkriterium.

Nebenbefund: im Sekundär-Schauglas steht der Sprit bei mir leicht unter der Mitte. Da die Volllast sauber bei 12.4 liegt, lasse ich das bewusst so. Der Sekundärpegel spielt praktisch nur bei offenen Sekundärklappen eine Rolle, und leicht drunter ist bei Vakuum-Sekundären eher gutmütig (weniger Schwappen in Kurven). Beobachte nun, ob er stabil bleibt.

Nächster Schritt: jetzt kommt endlich der eigentliche Hauptdarsteller dran, Auto-Tune Assist geht an. Der ist doppelt interessant, denn anfetten kann der Carb Cheater nicht, der kann nur Luft dazugeben. Wenn die Zone dort immer noch bei 15 steht, muss das Ventil zubleiben und die Messung zeigt weiter den rohen Vergaser. Dann weiß ich auch ohne separaten Test, ob die 66er Düsen fällig sind.

Fazit: Daten über die gesamten Lastzustände, vor allem im Verhältnis zu Drehzahl, AFR, Höhe und Geschwindigkeit schlägt ganz klar Vermutung und stundenlanges Rätselraten und probieren.
Das Beste am Carb Cheater Paket ist der Data-Logger......
Viele Grüße
Roy
yab
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von yab »

Nach Studium einiger Videos und Forenbeiträge zum Carb Cheater fand ich die Idee auch interessant genug, um mir einen zuzulegen. Als er vor ein paar Wochen kam, habe ich mir blöderweise den rechten Arm gebrochen und der Karton steht noch auf dem Tisch. Jetzt bin ich erstmal im Urlaub und im Oktober kann ich mich dem Teil widmen.

Zumindest hat der Carb Cheater bei dir ja bereits bewirkt, dass du motiviert warst, die Einstellungen zu optimieren. ;-)

Ich bin gespannt, was deine weitere Betrachtung ergibt. Wenn Auto-tune tut: geht es dann gleich ab in die Berge? 8-)
Gruß
Marino
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von DrWhoMustang66 »

mich hat vor allem der Data-Logger interessiert, da mir die bisherigen Methoden zur Vergasereinstellungen zu vage waren. Ich steh auf Daten und Fakten ;-)

Hab jetzt Urlaub und werde dann auch in höherer Lagen fahren, die Berge sind ja vor der Haustüre :D
Werde auf jeden Fall berichten, was Auto Tune so bringt.

Eins muss allen klar sein: Der Carb Cheater "heilt" keinen defekten Motor/Vergaser oder schlecht eingestellte Zündung. Das sagt Luke selber.
Also vorher sicherstellen, das mechanisch alles passt.......
Viele Grüße
Roy
thrice
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von thrice »

Sehr cool - find ich gut, dass sich dem mal jemand annimmt. Ich habe die Entwicklung und Videos auch verfolgt und finde den Carb Cheater auch interessant. Bin gespannt, wie gut Du am Ende damit alles eingestellt bekommst.
Top wäre ja eigentlich noch eine Prüfstandsmessung vorher / nachher :-D
Gruß

Christian

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68GT500
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von 68GT500 »

Hi zusammen,

das wichtigste an einer LSU 4.9 ist dass sie nicht beheizt werden darf, bevor die Abgase so heiß sind dass keine flüssigen Kondensationströpfchen mehr im Abgas vorkommen. :idea: :idea: :!: :!:

Wenn ein flüssiges Tröpfen Kondensat auf die heiße LSU trifft entstehen Mikro-Risse im Keramikkörper, was unweigerlich zum frühzeitigem Ausfall führt.

Die Sondenheizung MUSS deshalb verzögert zum Einschaltstrom UND dem Motorstart erfolgen - sonst ist das Ding schnell hinüber.

Grundsätzlich ist so eine Breitbandsonde ein super "Spielzeug", ihr dürft Euch aber nicht an die nackten Werte klammern.

Ein AFR von 14,7 ist nur dafür optimal, dass ein Kat die Schadstoffe im Abgas optimal reduzieren kann. Wenn ein Motor im Teillastbereich mit 15,X sauber läuft ist das vollkommen in Ordnung und überhaupt nicht bedenklich!

Ganz im Gegenteil, für den minimalen Benzinverbrauch ist ein AFR von 15+ (bis 16,x) notwendig.

Da unsere Ponys nicht über Kats verfügen ist 14,7 ein völlig irrelevanter Wert. :!: :idea:

mfg

Michael
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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von torf »

Ein witziges Gimmick - allerdings kann es nur durch gezielte Zuführung von Fremdluft das Gemisch abmagern, d.h. der Vergaser ist trotzdem teilweise Richtung fett abgestimmt und vor der Verbrennung wird noch ein wenig Luft zugemischt. Das ist "Cheaten" auf einem hohen Niveau :lol:

Normalerweise bekommt man die Holleys, Edelbrocks & Co auch ohne diese Spielerei (aber mit Sonde) gut abgestimmt - mit den Einschränkungen, die Michael genannt hat. Es ist kein Computer installiert, der immer den richtigen AFR Wert zusammenmischt. Bei Vergasermotoren schwankt die AFR Anzeige im Fahrbetrieb, d.h. es wird ein guter "Mittelwert" über die Betriebszustände angestrebt.
Viele Grüße aus MH, Christoph/ Torf

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Re: Carb Cheater am 302 – Langzeittest mit Datalogs (Teil 1)

Beitrag von DrWhoMustang66 »

Danke Michael,

das deckt sich ziemlich gut mit dem, was ich gerade mit der Sonde und den Daten des Dataloggers beobachte.
Ich habe mich anfangs tatsächlich zu sehr an einzelnen AFR-Zahlen orientiert (hatten das Thema ja schon mal mit meiner Fixierung auf AFR und am Ende war es dann ein saublöder Fehler am Zündkabel :lol: ). Inzwischen schaue ich viel stärker darauf, bei welcher Last und welchem Unterdruck der jeweilige Wert auftritt.

Bei leichter, gleichmäßiger Fahrt läuft meiner teilweise mit AFR 15–16 völlig ruhig und sauber. Das werde ich daher auch nicht mehr anfetten. Bei zunehmender Last geht er entsprechend Richtung 13 und bei hoher Last noch etwas fetter, das passt ja auch im Durchschnitt.

Interessanterweise habe ich durch die Logs dabei auch einen Fehler gefunden, der die Auswertung beeinflusst hat: Die Unterdruckdose meines überholten Verteilers war undicht. Nach dem Austausch der Unterdruckdose ist nicht nur die VAC-Anzeige stabil ruhig, sondern auch die AFR-Verläufe bei Lastwechseln sind wesentlich plausibler geworden.

Den Hinweis zur Sonde (Kondenswasser) nehme ich auf jeden Fall mit. Ich werde mir auch noch einmal genau ansehen, wie der Controller die Sondenheizung beim Start ansteuert.

Unterm Strich sehe ich die Breitbandsonde inzwischen genauso: nicht als Instrument, das mir sagt „14,7 gut, alles andere schlecht“, sondern als Werkzeug, mit dem man zusammen mit Drehzahl, Unterdruck und Fahrzustand versteht, was der Motor und Vergaser gerade macht.

Das ist eigentlich mein Antrieb warum ich den Carb Cheater gekauft habe. Ich kann damit die verschiedenen Lastzustände viele besser verstehen und ich benötige viel weniger Trial and Error ;-) Wie bereits geschrieben, ich finde den Datalogger genial, das Bypasventil teste ich noch.

So gut wie der Motor gerade läuft, wird der Carb Cheater ggf. nur noch wenig verbessern können. Dazu werde ich aber noch berichten. Ich fahr dann ein paar 100 Kilometer und vergleich dann auch mal die Verbräuche.
Viele Grüße
Roy
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