68er Mustang startet nicht mehr - Funken am Start-Relais

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Philosophie
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Re: 68er Mustang startet nicht mehr - Funken am Start-Relais

Beitrag von Philosophie »

Hello Hello,

leider hat die neue Verkabelung und das Reinigen der Kontaktstellen rund um das Startrelais nichts gebracht. Das Auto orgelt weiterhin nur.
Habe auch mal die Spannung gemessen (Direkt beim Minuspol vs linke Seite Startrelais). Ist jeweils die Gleiche (12,55V).
Bild

Das Minuskabel (-) der Batterie habe ich nun auch in der Nähe vom Ölmessstab gelegt. Glaube, das ist die Ansaugbrücke. Siehe Foto.
Bild

Jetzt habe ich noch zwei Fragen:
  • Ist meine Choke-Klappe zu weit zu? Im Idealfall, sollte sie ja einen kleinen Spalt offen haben, oder? Bei mir ist die komplett zu
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  • Habe jetzt den Zündfunken-Tester und bin zu blöd/unsicher wie man den korrekt benutzt. Hatte gedacht, dass bei Patrick in einem seiner Videos gesehen zu haben, aber finde es nicht... Muss ich da einfach ein Kabel, welches zu einer Zündkerze geht, herausziehen aus dem Zündverteiler? Gibt es da einen Trick/Mechanismus, denn man beachten muss? Dann das Tool aufstecken und das Ende an die Masse? Motor starten und dann leuchtet die Birne (oder eben nicht)?
Danke schonmal und einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße aus Ulm
Philip

Manchmal findet man den Weg erst, wenn man ihn fährt.
yab
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Re: 68er Mustang startet nicht mehr - Funken am Start-Relais

Beitrag von yab »

Philosophie hat geschrieben: So 16. Nov 2025, 15:47
Stecker von einer Zündkerze abziehen, Stahlteil des Testers in das Kabel stecken, Weichteil auf die Kerze stecken. Der Funken wird dann bei Start oder Motorlauf ggf. sichtbar gemacht. Erscheint nix, gibt es keinen Zündfunken.
Gruß
Marino
DukeLC4
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Re: 68er Mustang startet nicht mehr - Funken am Start-Relais

Beitrag von DukeLC4 »

Philosophie hat geschrieben: So 16. Nov 2025, 15:47 Hello Hello,

leider hat die neue Verkabelung und das Reinigen der Kontaktstellen rund um das Startrelais nichts gebracht. Das Auto orgelt weiterhin nur.
Habe auch mal die Spannung gemessen (Direkt beim Minuspol vs linke Seite Startrelais). Ist jeweils die Gleiche (12,55V).
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Das Minuskabel (-) der Batterie habe ich nun auch in der Nähe vom Ölmessstab gelegt. Glaube, das ist die Ansaugbrücke. Siehe Foto.
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Jetzt habe ich noch zwei Fragen:
  • Ist meine Choke-Klappe zu weit zu? Im Idealfall, sollte sie ja einen kleinen Spalt offen haben, oder? Bei mir ist die komplett zu
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  • Habe jetzt den Zündfunken-Tester und bin zu blöd/unsicher wie man den korrekt benutzt. Hatte gedacht, dass bei Patrick in einem seiner Videos gesehen zu haben, aber finde es nicht... Muss ich da einfach ein Kabel, welches zu einer Zündkerze geht, herausziehen aus dem Zündverteiler? Gibt es da einen Trick/Mechanismus, denn man beachten muss? Dann das Tool aufstecken und das Ende an die Masse? Motor starten und dann leuchtet die Birne (oder eben nicht)?
Danke schonmal und einen schönen Sonntag.
Hi,
ich denke es bringt nichts weiter an der Anlasser / Startrelais Verkabelung zu schauen. Der Anlasser hat sich ja schon gedreht als der Thread angefangen hat. Ich denke nicht, dass das Dein aktuelles Problem ist. Ja das Kabel zum Anlasser war oxidiert und das sollte man richten,
aber wenn der Anlasser sich in normalem Tempo dreht ist das nicht das aktuelle Problem.

Die Chokeklappe ist bei vielen Vergasern komplett zu wenn der Motor aus ist. Sobald der Anlasser läuft wird die Klappe über eine Art Unterdrucksystem ein Stück aufgezogen.

Ich würde jetzt als erstes Mal eine Zündkerze rausschrauben und das Kerzenbild anschauen. Sind die Kerzen nass, Motor abgesoffen?

Dann mal den Funkentester in das Kabel zur Zündkerzen einbauen und schauen ob Du einen Funken hast während der Anlasser läuft.

Du kannst auch mal mit Starthilfespray / Bremsenreiniger in den Vergaser sprühen und schauen ob der Motor dann 2-3 Sekunden läuft.
Wenn ja ist es ein Problem mit der Spritversorgung, wenn nein ist der Motor entweder abgesoffen oder es besteht ein Problem mit der Zündung.

Gruß
Patrick
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Pite
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Re: 68er Mustang startet nicht mehr - Funken am Start-Relais

Beitrag von Pite »

Leider bin ich nicht früher dazu gekommen, vielleicht nützen Philip, oder dem nächsten die Bilder trotzdem noch was...

!! Bitte das grün/gelbe Isoband ignorieren, der Kabelbaum ist noch nicht fertig und natürlich ist die Batterie nur ein Muster 8-) !!

Ich habe unterhalb des Magnetschalters einen zusätzlichen Massepunkt im Radhaus gesetzt (der M8er Bolzen).

Batterie Kabel_01.JPG
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Sowohl das Massekabel, als auch das Anlasserkabel gehen unter / hinter der Lichtmaschine an den Motor.

Batterie Kabel_02.JPG
Batterie Kabel_02.JPG (163.95 KiB) 172 mal betrachtet

Das Massekabel (rot) sitzt links vom Ölstab (gelb) am Block.

Dort befindet sich entweder ein Stehbolzen mit Mutter, oder ein Gewinde für eine Schraube.

Wichtig ist die Kontaktflächen am Motorblock zu reinigen, sie sollten blank sein, also keine Farbe oder Rost an dieser Stelle, damit man richtigen kontakt hat.

Batterie Kabel_03.JPG
Batterie Kabel_03.JPG (151.12 KiB) 172 mal betrachtet

Das Anlasserkabel (grün) wird am Motorlager mit zwei Haltern Richtung Anlasser geführt, damit es dort nicht an den Auspuffkrümmer kommt

Batterie Kabel_04.JPG
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Anlasser Kabel.JPG
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Das letzte Bild zeigt das Massekabel (rot) von der Firewall zum Motorblock.

Massekabel Firewall.jpg
Massekabel Firewall.jpg (139.87 KiB) 172 mal betrachtet

Bei meinem Motor, war das Massekabel am hinteren Ende des rechten Zylinderkopfes, in einem der freien Gewinde angeschraubt, also nicht zusammen mit der Getriebeglocke.

Von diesem Punkt aus habe ich noch ein weiteres Massekabel zur Ansaugbrücke gelegt, davon habe ich jedoch noch kein Bild gemacht.
Gruß Pite
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